Verhaltenskodex im Geschäftsverkehr

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung von Siegfried sind der festen Überzeugung, dass (i) die strenge Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften und (ii) die strikte Ablehnung jeglicher Form von unlauterem und unethischem Geschäftsverhalten unerlässliche und zentrale Elemente des unternehmerischen Handelns von Siegfried sind.

Mitarbeitende und Mittelspersonen von Siegfried haben deshalb Gesetzesverstösse unbedingt zu vermeiden und die hohen ethischen Standards gemäss diesem Verhaltenskodex und dem zugrundeliegenden Handbuch über Rechtsvorschriften im täglichen Geschäftsverkehr umzusetzen.

Als Pharmazulieferer und weltweit tätiger Konzern bekennt sich Siegfried zu hohen rechtlichen und ethischen Standards in allen Geschäftsbeziehungen. Im Rahmen dieser Standards verpflichtet sich Siegfried sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden und Mittelspersonen bei der Ausübung geschäftlicher Tätigkeiten alle Rechtsvorschriften einhalten.

Dieser Verhaltenskodex soll für Mitarbeitende und Mittelspersonen von Siegfried einen Referenzrahmen für das Bewusstsein der wichtigsten kritischen Rechtsvorschriften schaffen, insbesondere für bestimmte Rechtsgebiete wie: 

 

Bestechung und Korruption

 

Siegfried verbietet jede Form von korruptem Geschäftsverhalten,  insbesondere die aktive und passive Bestechung von öffentlichen und privaten Funktions- und Entscheidungs-trägern. Siegfried und die Mitarbeitenden sowie Mittelspersonen haben sich an alle einschlägigen Gesetze bezüglich Bestechung und Korruption zu halten, insbesondere an (i) die OECD Anti-Bribery Convention, (ii) den US Foreig Corruption Practices Act 1977, (iii) den UK Bribery Act 2010 und an (iv) die einschlägigen Bestimmungen des nationalen Rechts, insbesondere des Schweizer Strafgesetzbuchs zu Beamtenbestechung und des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zur Privatbestechung, in ihrer jeweils gültigen und aktuellen Fassung.

 

Kartell- und Wettbewerbsrecht

Siegfried verbietet den Mitarbeitenden und Mittelspersonen jegliche Mitwirkung an Verhaltensweisen, die supranationale und/oder nationale Rechtsvorschriften zum Schutz des freien und faire Wettbewerbs verletzen. Die Siegfried-Mitarbeitenden und Siegfried-Mittelspersonen haben ihre Tätigkeit für Siegfried innerhalb der Grenzen des europäischen Wettbewerbsrechts, des US-amerikanischen Kartellrechts, des chinesischen Kartellrechts sowie allen anderen nach dem Auswirkungsprinzip anwendbaren Wettbewerbsvorschriften auszuüben.

 

Insiderhandelsverbot

Siegfried verbietet den (direkten und indirekten) Kauf oder Verkauf von Siegfried-Aktien und andere Finanzinstrumenten, deren Wertentwicklung wesentlich vom Siegfrieds Geschäftsgang abhängig ist (Siegfried-Wertpapiere) (i) auf der Grundlage von Insider-informationen, die noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden sowie (ii) während definierten oder kurzfristig angesetzten Zeiträumen («Blackout Periods»), beispielsweise vor der Publikation der Finanzzahlen. Siegfried-Mitarbeitende und Siegfried-Mittelspersonen haben Insiderinformationen, die noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, streng vertraulich zu behandeln und keinesfalls weiterzugeben.

 

Betrug und andere Vermögensdelikte sowie Datenintegrität

Siegfried verbietet den Mitarbeitenden und Mittelspersonen, im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeiten für Siegfried betrügerisch zu handeln, Sach- oder Vermögenswerte von Siegfried oder Siegfrieds Geschäftspartnern zu veruntreuen, Finanzdaten, Berichte und andere Dokumente zu fälschen oder andere Vermögens- und Urkundendelikte zu begehen.

 

Geheimhaltung und Datenschutz

Siegfried verpflichtet die Mitarbeitenden und Mittelspersonen zur Verschwiegenheit von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen von Siegfried, Siegfrieds Mitarbeitenden, Mittelspersonen und Geschäftspartnern und verbietet die missbräuchliche Nutzung und Weitergabe solcher Geheimnisse an Dritte. Zudem müssen personenbezogene Daten jederzeit unter strikter Einhaltung der anwendbaren lokalen Gesetze erhoben, verarbeitet oder in anderer Weise genutzt werden.

 

Interessenkonflikte

Siegfried verbietet den Mitarbeitenden und Mittelspersonen, geschäftliche Transaktionen und Entscheidungen auf Basis von persönlichen Überlegungen oder Beziehungen zum eigenen Vorteil, oder zum Vorteil von ihnen nahestehenden Drittpersonen, zu treffen oder beeinflussen zu lassen. Siegfried-Mitarbeitende und Siegfried- Mittelspersonen haben Situationen zu vermeiden, in denen ihre persönlichen oder finanziellen Interessen oder Aktivitäten mit den Interessen der Firma scheinbar oder tatsächlich in Konflikt geraten.

 

Handelskontrollen und Handelsverbote

Siegfried verpflichtet sich, die Mitarbeitenden und Mittelspersonen dazu, alle Exportkontrollgesetze und weitere Rechtsvorschriften betreffend Handelskontrollen und Handelsverboten zu befolgen. Des Weiteren ist Siegfried darauf bedacht sicherzustellen, dass die eigenen Produkte nur für zugelassene Zwecke und nicht missbräuchlich benutzt werden.

 

Diskriminierung und Belästigung

Die Siegfried-Mitarbeitenden und Siegfried-Mittelspersonen haben sich an die anwendbaren Menschenrechte, Arbeitsgesetze – insbesondere betreffend Einhaltung der Gesetze gege Kinderarbeit und/oder Menschenhandel – und Verhaltensregeln zu halten und die persönliche Würde, Privatsphäre sowie die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen zu beachten. Zusätzlich verbietet Siegfried alle Formen von Diskriminierung und Belästigung oder sonstige Angriffe gegen die persönliche Integrität der Mitarbeitenden von Siegfried oder Siegfrieds Geschäftspartnern.

 

Kontakt

Bitte zögern Sie nicht, den Legal Compliance Officer von Siegfried zu kontaktieren, per E-Mail (legalcompliance@siegfried.ch) oder per Post (Siegfried AG, Legal Compliance Officer, Untere Brühlstrasse 4, 4800 Zofingen, Schweiz).

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